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Freiwillige Feuerwehr übt auf dem Karlstadter Flugplatz für den Ernstfall

Es ist vermutlich eines der schrecklichsten Szenarien: Die eigene Firma oder das eigene Haus brennen. In diesem Fall geht es für die anrückende Feuerwehr oft um jede Sekunde. Jedoch ist es für die Einsatzkräfte bei solchen Einsätzen meist sehr schwer einen schnellen Überblick über die Geschehnisse zu gewinnen. Ein weiterer hindernder Faktor sind Gebiete, die abseits der üblichen Wasserversorgung liegen. In diesem Fall ist ein schneller Löschangriff nicht immer sofort möglich, was die Rettungsmaßnahmen gefährdeter Personen weiter verzögert. Zwar befindet sich bei den meisten modernen Feuerwehrautos ein Löschwassertank an Bord, dieser ist allerdings für die ersten Maßnahmen zur Brandbekämpfung oder für Kleinbrände geeignet. Aus diesem Grund rückte am Sonntagmorgen die Feuerwehr an. Ziel der Übung war es einen Feuerwehreinsatzplan für den Karlstadter Flugplatz zu entwerfen, in dem wichtige Informationen zu den örtlichen Gegebenheiten, wie beispielsweiße die Wasserentnahme, aufgeführt sind. Mit dem Einsatzleitfahrzeug wurden die Maßnahmen koordiniert, dieses Fahrzeug ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Entscheidungsträger des Luftsportclubs um mit der Feuerwehreinsatzleitung die Maßnahmen zu koordinieren.

Nachruf für Hermann Gehring

Der Luftsport-Club Karlstadt trauert um sein langjähriges Ehrenmitglied und letztes Gründungsmitglied Hermann Gehring, der uns am 05.07.2018 verlassen hat. Mit ihm verlieren wir einen der Pioniere, die am 28.10.1950 den Grundstein für die weitere Entwicklung des Vereines gelegt hatten. Nachdem im zweiten Weltkrieg die Gesamte Anlage abgebrannt war, gehörte er zu den Mitgliedern, die sich tatkräftig engagierten und den Verein wiederaufbauten, nachdem das Segelfliegen von den Alliierten wieder freigegeben wurde.

Neuer Startwindenfahrer beim LSCK

Von null auf hundert in drei Sekunden. Diese Beschleunigung erfährt ein Segelflugzeug beim Windenstart. Dabei wird das Flugzeug in circa 25 Sekunden auf 350 Meter gezogen.

Daher freut sich der LSCK einen neuen Startwindenfahrer zu haben. Julius Weber, der kürzlich die Berechtigung zum Führen der Winde erlangte, darf nun eigenverantwortlich Segelflugzeuge in die Luft befördern. Nach abgeschlossener Ausbildung, welche aus hundert durchgeführten Starts besteht, wurde die Prüfung von unserem Ausbildungsleiter Florian Zaschka abgenommen. Dabei wurde sowohl theoretisches Wissen, als auch praktische Kenntnisse geprüft.

Besondere Aufmerksamkeit beim Schleppen liegt vor allem auf der Schleppstrecke, da diese häufig als Wanderweg missverstanden wird. Sollte während eines Windenstarts dort ein Fußgänger unterwegs sein, wäre er durch das Stahlseil und den nach dem Schleppstart zu Boden Fallenden Seilfallschirm in großer Gefahr.

Sobald der Pilot dann das Kommando „bereit zum einklinken“ gibt kann es los gehen. Die Trommel wird eingeklinkt, der Gang eingelegt und die Bremse gelöst. Mit dem Kommando „Fertig“ gibt der Windenfahrer Gas und das Segelflugzeug steigt steil in den Himmel. Anschließend kann das Flugzeug so je nach Thermik auch schon mal mehrere Stunden in der Luft verbringen.

Der Windenstart ist vor allem bei Flugschülern und Gastflügen eine beliebte Startart, da die Beschleunigung zu Beginn und der steile Steigflug zugleich aufregend und billiger sind, als der Schleppstart hinter einem Motorflugzeug.

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