Der Luftsport-Club Karlstadt blickt stolz auf eine langjährige, erfolgreiche Tradition zurück.
Am 13. Mai des Jahres 1922 wurde - beseelt von Idealismus und Pioniergeist - von
| Josef Kroth | Eugen Bertisch | Heinz Wendel |
| Luitpold Hock | Peter Escherich | Fritz Faul |
| Otto Illing | Alfons Schubert | Armin Müllerklein |
| Josef Lippert | Saly Zunz | Dr. Albert Hoffmann |
als Gründungsmitglieder der Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt.
Über den Modellflugzeugbau kamen die einstigen Pioniere auf dem Saupurzel zu ihrem ersten Segelflugzeug. Voller Stolz wurde gebaut, geschult und geflogen - bis zum zweiten Weltkrieg. Die Halle brannte ab, Maschinen wurden zerstört, ein totales Zivilflugverbot schien das Ende zu bedeuten.
Aber es ging weiter!
Im Jahre 1949 erlaubte die amerikanische Besatzungsmacht bereits wieder den Modellbau und den Ballonflug.
Am 08. Mai 1950 genehmigte ein Memorandum der Alliierten Kommission den Segelflugzeugbau, und am 28. Oktober 1950 war es wieder soweit:
Die einstigen Flugschüler unter Josef Kroth, Georg Hecht, Richard Koch und Peter Wehner riefen die Kameraden zu einer neuen Fliegerfamilie zusammen und gründeten den heutigen LSCK.
Zu den Gründungsmitgliedern gehörten:
| Richard Koch | Hermann Gehring | Otto Karg |
| Hans Aschenbrenner | Peter Wehner | Robert Kirschner |
| Franz Gehring | Hans Hollenberger | Georg Hecht |
| Alfred Biehle | Heinrich Heid | Josef Bösenecker |
| Armin Mehling | Gottfried Völker | Karl Reuter |
| Franz Blaßdörfer | Alexander Broda |
Den endgültigen Schub zum Erfolg und zur heutigen Größe des Clubs brachte der Bau der modernen Anlage, bestehend aus zwei großen Flugzeughallen, Werkstatt und Clubheim in den Jahren 1970-1973. Diese Anlage verdanken wir in erster Linie dem unermüdlichen Arbeitseinsatz einiger weniger Mitglieder.
Text auszugsweise der 1977 veröffentlichten Broschüre Allerlei Luftiges vom Saupurzel von A - Z entnommen, zusammengestellt von Brigitte Zöller. Die komplette Broschüre steht nachfolgend als PDF zum Download bereit.


