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Neuer Startwindenfahrer beim LSCK

Von null auf hundert in drei Sekunden. Diese Beschleunigung erfährt ein Segelflugzeug beim Windenstart. Dabei wird das Flugzeug in circa 25 Sekunden auf 350 Meter gezogen.

Daher freut sich der LSCK einen neuen Startwindenfahrer zu haben. Julius Weber, der kürzlich die Berechtigung zum Führen der Winde erlangte, darf nun eigenverantwortlich Segelflugzeuge in die Luft befördern. Nach abgeschlossener Ausbildung, welche aus hundert durchgeführten Starts besteht, wurde die Prüfung von unserem Ausbildungsleiter Florian Zaschka abgenommen. Dabei wurde sowohl theoretisches Wissen, als auch praktische Kenntnisse geprüft.

Besondere Aufmerksamkeit beim Schleppen liegt vor allem auf der Schleppstrecke, da diese häufig als Wanderweg missverstanden wird. Sollte während eines Windenstarts dort ein Fußgänger unterwegs sein, wäre er durch das Stahlseil und den nach dem Schleppstart zu Boden Fallenden Seilfallschirm in großer Gefahr.

Sobald der Pilot dann das Kommando „bereit zum einklinken“ gibt kann es los gehen. Die Trommel wird eingeklinkt, der Gang eingelegt und die Bremse gelöst. Mit dem Kommando „Fertig“ gibt der Windenfahrer Gas und das Segelflugzeug steigt steil in den Himmel. Anschließend kann das Flugzeug so je nach Thermik auch schon mal mehrere Stunden in der Luft verbringen.

Der Windenstart ist vor allem bei Flugschülern und Gastflügen eine beliebte Startart, da die Beschleunigung zu Beginn und der steile Steigflug zugleich aufregend und billiger sind, als der Schleppstart hinter einem Motorflugzeug.

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