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Neuer Startwindenfahrer beim LSCK

Von null auf hundert in drei Sekunden. Diese Beschleunigung erfährt ein Segelflugzeug beim Windenstart. Dabei wird das Flugzeug in circa 25 Sekunden auf 350 Meter gezogen.

Daher freut sich der LSCK einen neuen Startwindenfahrer zu haben. Julius Weber, der kürzlich die Berechtigung zum Führen der Winde erlangte, darf nun eigenverantwortlich Segelflugzeuge in die Luft befördern. Nach abgeschlossener Ausbildung, welche aus hundert durchgeführten Starts besteht, wurde die Prüfung von unserem Ausbildungsleiter Florian Zaschka abgenommen. Dabei wurde sowohl theoretisches Wissen, als auch praktische Kenntnisse geprüft.

Besondere Aufmerksamkeit beim Schleppen liegt vor allem auf der Schleppstrecke, da diese häufig als Wanderweg missverstanden wird. Sollte während eines Windenstarts dort ein Fußgänger unterwegs sein, wäre er durch das Stahlseil und den nach dem Schleppstart zu Boden Fallenden Seilfallschirm in großer Gefahr.

Sobald der Pilot dann das Kommando „bereit zum einklinken“ gibt kann es los gehen. Die Trommel wird eingeklinkt, der Gang eingelegt und die Bremse gelöst. Mit dem Kommando „Fertig“ gibt der Windenfahrer Gas und das Segelflugzeug steigt steil in den Himmel. Anschließend kann das Flugzeug so je nach Thermik auch schon mal mehrere Stunden in der Luft verbringen.

Der Windenstart ist vor allem bei Flugschülern und Gastflügen eine beliebte Startart, da die Beschleunigung zu Beginn und der steile Steigflug zugleich aufregend und billiger sind, als der Schleppstart hinter einem Motorflugzeug.

Bild1

Pilotenwoche 2018 - Eine Woche voller Aufregung

Konzentrierte Blicke auf die Checkliste und noch etwas Aufregung vor dem ersten Start mit dem Segelflugzeug. Das erlebten die drei Teilnehmer bei der diesjährigen Pilotenwoche am Saupurzel. Ziel dieser Veranstaltung war ein Einblick in die theoretische und praktische Ausbildung zum Segelflugpiloten. Während es bei den Flügen vorrangig darum ging, wie man ein Flugzeug steuert, ging es in den Theoriestunden beispielsweise um die Fragen warum ein Flugzeug überhaupt fliegt und wie Thermik entsteht.

Pilotenwoche 3

Auch das teilweise regnerische Wetter wurde bestens ausgenutzt. Ein Ausflug in das Segelflugmuseum und zum Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe brachte die Teilnehmer an den Ort, an dem die erste Segelflugschule weltweit eröffnete und wo man noch heute historische Flugzeuge betrachten kann.

Nach erfolgreichem Flugbetrieb wurde Donnerstagabend der Tag bei gemeinsamen Grillen abgerundet. Währenddessen erläuterte der Ausbildungsleiter Florian Zaschka den Eltern und Teilnehmern den Ablauf der Segelflugausbildung. Von der ersten Flugstunde, über den aufregenden ersten Alleinflug bis hin zum Erreichen der Lizenz.

Pilotenwoche 1   Pilotenwoche 2

Saisonstart am Saupurzel

Seit wenigen Wochen ist die Flugsaison in Karlstadt wieder in Gange. Nachdem die Winterarbeiten inklusive Wartung aller Flieger und die Jahresnachprüfung erfolgreich abgeschlossen wurden, konnten wir in den letzten Wochen erfolgreich die neue Saison 2018 eröffnen. Windenstarts, Flugzeug Schlepps sowie Trainings- und Schulungsflüge bereiteten allen eine Menge Freude. Der LSCK und all seine Mitglieder kann sich also auf eine neue, hoffentlich unfallfreie, Saison mit Schulung, Spaß, Thermik und Kunstflügen über dem Saupurzel freuen. Auch besuchte uns am letzten Sonntag ein Fliegerfreund aus Würzburg mit dem Motorsegler.

Saisonstart ASK21

Ein Highlight erwartet uns in der ersten Woche der Osterferien. Unsere Pilotenwoche, in der wir hoffen sowohl Jung und Alt für das Fliegen zu begeistern. Eine Woche lang wird hierbei wesentliches Wissen rund um das Segelfliegen, wichtige Theoriegrundlagen und spannende praktische Erfahrungen im Segelflugzeug an die Teilnehmer vermittelt. Wir hoffen hiermit neue für den Traum vom Fliegen zu begeistern. In dieser Woche ist es natürlich auch möglich spontan einen Rundflug zu absolvieren, um die blühende Frühlingslandschaft von oben zu genießen.

Wanderer und Radfahrer bitten wir den Wanderwegen rund um den Flugplatz Folge zu leisten, da in Zukunft Samstag und Sonntag bei schönem Wetter geflogen wird. Auch können unter der Woche Flugzeuge starten und landen. Jedoch sind Besucher, Wanderer und Radfahrer, sei zum Mitfliegen oder einfach nur zum Zuschauen, stets am Flugplatz willkommen.

Somit steht einem schönem Frühling mit tollen Aktionen rund um das Fliegen nichts mehr im Wege.

Saisonstart Jodel

Nachruf für Otto Försch

Unser langjähriges Vereinsmitglied und Ehrenvorsitzender Otto Försch ist im Alter von 93 Jahren am Sonntag, den 08. Oktober 2017 verstorben. Wir verlieren mit ihm eines unserer wertvollsten Mitglieder, der das Fliegen und den Flugplatz geliebt hat.

Otto ist 1956 in den Luftsport-Club Karlstadt eingetreten und hat am 11. August 1956 seinen ersten Segelflug absolviert. Damals waren die Flüge noch sehr kurz und dauerten nur Minuten. Dafür war der Arbeitsaufwand um das Fliegen herum wesentlich größer.

Ihm war das nicht genug, er wollte auch gleich in der Vereinsführung mitwirken und wurde bereits im November des gleichen Jahres als Beisitzer in die Vorstandschaft gewählt. Nach einem Jahr als Schriftführer hat Otto bereits 1958 das Amt des 2. Vorstandes übernommen. In den nachfolgenden 34 Jahren hat er im Wechsel den 1. oder 2. Vorsitz des Vereins übernommen. Danach wollte er nicht mehr für den geschäftsführenden Vorstand gewählt werden. Er war dennoch bis heute in der erweiterten Vorstandschaft tätig.

Nach dem Erwerb seines Segelflugscheines der Klasse 1 im Jahr 1957 ist er mit mehreren Vereinskameraden die unterfränkisch Segelflugmeisterschaften geflogen. Er hat oft von diesen Erlebnissen mit Begeisterung erzählt. Er ist bis ins hohe Alter geflogen und war 2010 mit 86 Jahren noch 12 Flugstunden mit dem Segelflieger in der Luft und hat so manchen jungen Piloten gezeigt, wo die „Bärte“ stehen. Seinen letzten Flug als Pilot hat er am 29. Oktober 2011 gemacht.

Seine vorbildliche Art, ohne großes Aufsehen die notwendigen Arbeiten am Flugplatz zu erledigen, war allen bekannt. Sein Leitspruch: „ Nicht vorbeten, vorleben“ ist heute noch bei allen bekannt. Genauso wie seine Art und Weise Reparaturen auf „russischer Art“ durchzuführen, die er auch hin und wieder auf Russisch kommentierte.

Es war ein guter Freund, Gönner und Vereinskamerad der jeden unterstützte, der Interesse am Fliegen hatte. Im August 2016 konnten wir Otto für eine 60 jährige Mitgliedschaft ehren. Die große Anzahl von befreundeten Nachbarvereinen hat gezeigt wie beliebt er war. In den letzten Jahren, in denen er nicht mehr regelmäßig zum Flugplatz kommen konnte, wurde er bereits von den Vereinskollegen vermisst. Wie werden wir ihn erst jetzt vermissen?

Otto, wir behalten dich in bester Erinnerung und denken an dich, wenn wir über oder unter den Wolken unterwegs sind. Wir wünschen dir auf deinem letzten Flug in den Himmel hinauf alles Gute, bis wir uns im Jenseits wiedersehen.

Doss witan’ja, Otto

Die Trauerfeier findet in Gössenheim am Freitag, 13.10.2017 um 14:30 mit anschließender Beerdigung statt.

 

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Otto im Mai 1958

 

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Otto im Mai 1958

 

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Otto als verantwortlicher Pilot im hohen Alter

 

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Otto bei der Arbeit am Platz

Fliegen, lernen, spielen - Ferien sinnvoll genutzt!

Gespannte Blicke, Aufregung und manchmal ein bisschen Angst vor dem Start mit dem Segelflugzeug am Windenseil wie ein Drache im Herbstwind – das gab es wieder am letzten beim Ferienspaß der Städte Karlstadt und Gemünden am Saupurzel bei den Segel- und Motorfliegern des Luftsportclubs Karlstadt. Und wie funktioniert eigentlich ein Tragschrauber? Auch das erfuhren die Kinder an einer der drei Stationen. Einige waren schon Profis und zum wiederholten Mal dabei, manche warten nur darauf, endlich 14 Jahre alt zu werden und selbst die Ausbildung zum Piloten beginnen zu dürfen. Käse-, Streusel- und Apfelkuchen vertrieben auch das letzte Flattern im Magen - und nach den Flügen über Karlstadt hatte sich auch der Gesichtsausdruck verändert - von aufgeregt zu begeistert nach dem Drachensteigen, bei dem man selbst im Drachen gesessen war.

Segelflugstart

Letzte Erklärungen vor dem Start, gleich geht es los mit 100 km/h nach zwei Sekunden Anschleppen und die Aufregung ist vergessen.

Tragschrauber

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20170909 153728 Fotos: Burkhard Vogel

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